Sanapura - Zentrum für ganzheitliches Wohlbefinden

Geschichten

Ihschell

Vor langer Zeit lebte in einem fernen Land ein Mädchen mit dem Namen Ihschell. Es lebte dort, wie viele andere Kinder auch, mit seinen Eltern. Ein ganz normales Mädchen also. Was aber besonders an Ihschell auffiel, war ihr strahlendes, sonniges Wesen. Das Mädchen sah nicht mit seinen Augen, sondern mit seinem Herzen.

Eines Tages wurde dem Mädchen bewusst, dass Gott es auf die Erde geschickt hatte, um Liebe in die Welt zu bringen. Diese Aufgabe war so klar und deutlich, dass Ihschell dies nicht hinterfragen konnte.

Sie wuchs heran und erkannte, dass Erwachsene Geld verdienen müssen. Diese Erkenntnis traf Ihschell wie ein Schlag, weil sie davon überzeugt war, dass man mit Liebe kein Geld verdienen kann. So verdrängte sie tief traurig ihr inneres Wissen über ihre Aufgabe und versuchte sich fortan an die Erwachsenenwelt anzupassen.

Die nächsten Jahre vergingen mit Berufswahl, Beziehungen, Heirat – eben ein ganz normales Leben. Eigentlich hätte Ihschell glücklich sein können. Sie hatte einen Beruf, der ihr eigentlich Spaß machte und lebte mit einem Mann, der eigentlich sehr nett war. Für sie selbst oder viele Gedanken blieb aber keine Zeit.

Über die Jahre fühlte sich Ihschell immer unzufriedener und unglücklicher, bis sie schließlich sehr krank wurde. Sie suchte verzweifelt nach einem Ausweg aus dieser Situation. Eines Tages entdeckte sie dann ganz unverhofft ein Plakat, auf dem ein strahlendes Bild und ein Wort zu erkennen war…

Ihschell hatte nie zuvor davon gehört und spürte gleichzeitig ganz deutlich – das ist es! Das brauche ich jetzt! Sie meldete sich in der nächsten Zeit immer wieder für Sitzungen an. Während der Behandlungen konnte sie endlich alle ihre unterdrückten Gefühle spüren, ihre versteckten Bedürfnisse wahrnehmen und in vielen Tränen konnte sich sehr viel lösen. Gleichzeitig bekam Ihschell durch diese Behandlungen viel Energie, ihr Vertrauen wuchs und sie erkannte nach und nach neue Möglichkeiten, um ihr Leben zu verändern, was sie dann auch tat.

Nachdem ihr diese Behandlungen so hilfreich waren, entschloss sie sich, das selbst auch zu erlernen. Schön während des ersten Kurses breitete sich in ihr die Erkenntnis aus, dass sie angekommen war. Sie spürte nach langem wieder deutlich ihre Aufgabe „Liebe in die Welt zu bringen“ und wusste, dass sie gerade das Werkzeug dafür gefunden hatte.

In den folgenden Jahren wurde Ihschell bei Behandlungen und Seminaren, die sie nun anderen Menschen gab, immer wieder darin bestärkt. Menschen konnten sich mit dieser Energie ganz tief entspannen, bekamen wieder Vertrauen in sich selbst, spürten ihre Gefühle und Bedürfnisse wieder sehr deutlich und fühlten sich geborgen und voller Liebe. Und nach und nach wurde ein Satz in Ihschell ganz deutlich – der liebevolle Weg zu dir selbst!

© Susanne Schicho-Hübner

 

trennung

 

 

print